Was die Zeitungen so schreiben!
Gegensätzliche Frauen raufen sich zusammen (18.11.2015, Westfalenpost)
Gefangen im Kaufhaus (01.09.2015 RN, Dortmund)
Isolde und Frieda - allein bei Kaufstadt (09.03.2015 WAZ, Bottrop)
Duell: Hausstaub contra Sauberkeit (15.06.2012, Westfälische Nachrichten)
Kunst-Kostproben (22.04.2012, WAZ, Marl)
Theater macht neugierig mit buntem Mix (21.04.2012, Marler Zeitung)
Saubere Gags mit Isolde Schabratzki (26.02.2012, WAZ, Dortmund)
Großreinemachen im Passmanns (08.02.2012, WAZ, Bottrop)
Lachmuskeln gespannt wie frische Tennis-Saiten (28.12.2011, Marler Zeitung)
Ernste Worte und unterhaltsame Komik (14.03.2011, IVZ, Ibbenbüren)
Frauentag - das Symbol des Kampfes (10.03.2011, Marler Zeitung)


18.11.2015

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01.09.2015
Gefangen im Kaufhaus

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09.03.2015
Weltfrauentag

Isolde und Frieda – allein bei Kaufstadt
Den Geschäftsschluss verpasst, die Handys ohne Netz – zwei Frauen verbringen die Nachtin einem Kaufhaus.
Gleichstellungsstelle lud zum Kabarett.

Foto: Katharina Paris
Zumindest der Ausklang des Weltfrauentages war für viele Bottroperinnen am Sonntag überaus vergnüglich. Die Gleichstellungsstelle hatte in Kooperation mit dem Frauen-Forum Bottrop traditionell zum Frauenkabarett geladen. „. . . denn der Kunde ist Königin“ hieß das Stück, bei dem Mechtild Ludwig und Sabine Henke als Isolde Schabratzki und Frieda Finkeldei erstmals gemeinsam auf der Bühne standen.

Die Bühne, das war der Platz vor der Umkleidekabine in der Damenoberbekleidung von Kaufstadt. Hier treffen mit Isolde und Frieda zwei Frauen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Frieda, gebildet, Businessdress in dezenten Farben, ist Richterin am Landgericht, Isolde, eher schlicht, liebt schrille Farben und ist Putzfrau – sogar bei Frieda, doch davon später mehr.


„Ladies Night“ endet vor verschlossenen Türen
Die „Ladies Night“ bei Kaufstadt endet für beide, Tüten bepackt, an den verschlossenen Kaufhaustüren. Dummerweise haben sie das Ende der Frauen-Einkaufsnacht überhört, die eine auf der Toilette, die andere, „schwummerig“ vom vielen „Prozekko“, in der Umkleide. Rettung via Handy? Funktioniert nicht – kein Netz.

Was also tun, wenn die eine nicht zum Vortrag zu ihren Lions-Damen kann und die andere nicht heim zu ihrem Günter, der aber sowieso bloß den ganzen Tag vor dem Fernseher auf dem Sofa hockt? Sie machen das Beste draus, bekämpfen Langeweile und Angst, machen sich Mut mit einem Liedchen – „. . . denn immer, immer wieder geht die Sonne auf . . .“, schmettern einen Kanon – und philosophieren über das Leben im allgemeinen und über die Männer im besonderen.

Was macht einen Mann attraktiv? Der Intellekt. Oder doch, dass er zuhört und interessiert ist? Frieda und Isolde kommen zu den gleichen Schlüssen, auch wenn die eine ihr Wissen von Wikipedia bezieht und die andere aus der „Gala“.

Die Putzfrau weiß mehr als frau glaubt
Und so verschwimmen die Unterschiede zwischen den Frauen, und Frieda lauscht schließlich begierig, was Isolde zu erzählen hat von den fremden Menschen, deren Häuser sie putzt und pflegt. „Ich weiß oft mehr als die Leute glauben“, sagt die Putzfrau und erzählt von dem älteren Herrn, den sie ganz offensichtlich beim Fremdgehen mit „so einem ganz jungen Ding“ ertappt hat. Köstlich das Mienenspiel in Friedas Gesicht, als sie erkennt, dass die fremde Putzfrau ihre eigene ist und der olle Fremdgänger Arnold, ihr eigener Mann.

Und wenn ihr Leben aus den Fugen gerät, können auch Frauen mal ganz anders als angepasst und rechtschaffen. Sie streifen durch Kaufstadt und hinterlassen eine „Schneise der Verwüstung“ als sie sich von allerlei Ballast befreien. Sie machen sich zu Königinnen ihres Lebens und sagen am Ende „Du“.

Der jubelnde Beifall der (fast nur) Frauen in der ausverkauften JAG-Aula zeigt, er hat Spaß gemacht, der Abend mit Frieda und Isolde.

Ute Hildebrand-Schute


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15.06.2012

Isolde Schabratzki im Ricordo
Duell: Hausstaub contra Sauberkeit
Lüdinghausen -

Nicht nur für Hausfrauen, Mütter und Töchter war der verbale Frühjahrsputz geeignet, zu dem das Team vom Weinhaus Ricordo am Sonntag eingeladen hatte. Wer die Einladung angenommen hatte, auf den wartete allerdings keine staubtrockene Pflichtübung, vielmehr eine Herausforderung für die Lachmuskeln.
Von Helge Holz

Als Isolde Schabratzki brillierte am Muttertag die Recklinghäuser Kleinkünstlerin Mechthild Ludwig mit ihrem Solo-Programm „Großreinemachen“ auf der Bühne. Allein mit einem Mikrofasertuch und Besen bewaffnet kämpft die etwas naiv wirkende Putzfrau mit den Unwägbarkeiten ihres Alltags, wobei der schlafende Ehemann und Frührentner Günter ihr auch keine große Unterstützung bietet.

Doch selbst darin sieht sie das Positive: „Wenn er schläft, sitzt er mir wenigstens nicht im Weg.“ Wen wundert‘s, dass die Einzelkämpferin nicht nur in den eigenen vier Wänden dem Duell zwischen Hausstaub und übertriebener Sauberkeit erfolgreich aus dem Weg geht. So gestärkt überzeugt sie auch ihre Nachbarschaft professionell von ihrer Vorstellung von Reinlichkeit und Sauberkeit – gerne bei Professoren-Ehepaaren.

So ist es nur zu verständlich, dass dieser individuelle Einsatz dort spätestens auf dem bequemen Sofa neben der Hausbar endet – zur Weiterbildung eben, schließlich warten hier die druckfrischen Erzeugnisse der Regenbogenpresse. Keine Frage, dass Mechthild Ludwigs Protagonistin ihr Publikum selbstlos an ihren Erkenntnissen teilhaben lässt und putzmunter Einblicke in ihren Mikrokosmos gibt. Sehr zur Freude ihrer Zuhörerschaft. Auch für Michael Oberhaus und sein Team war diese Veranstaltung etwas besonderes: Zum 200. Mal waren sie die Gastgeber für einen kulturellen Abend.


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22.04.2012
Kunst-Kostproben

Im Theater Marl wirde das neue Spielzeit-Programm vorgestellt – mit Bühnenauftritten von Kabarett über Gesang bis zu Tanz

Marl.
Applaus, Jubelrufe und sogar Standing Ovations bekamen die Künstler bei der Vorstellung des neues Programms für die Spielzeit von Dezember 2012 bis April 2013 im Theater Marl.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurden zur Vorstellung des Angebotes im Theater Marl auch dieses Mal nicht einfach nur Flyer mit Informationen verteilt. Die Vorstellung des umfangreichen Angebots wurde vielmehr untermalt von zahlreichen Bühnenauftritten: mit Kabarett, Gesang und Tanz.

Und doch gab es in diesem Jahr eine kleine Veränderung. „Die Künstler haben das Programm des Theaters in ihre eigenen Vorstellungen mit eingebunden“, erklärt Claudia Schwidrik-Grebe (41), Marls Theaterleiterin. Die Kabarettistinnen Sabine Henke und Mechthild Ludwig etwa schrieben für Freitag eigens neue Stücke.

Ein Einsatz, der sich lohnen sollte: Die Zuschauerzahlen waren diesmal höher als im vergangenen Jahr. So war der Theatersaal mit knapp 700 Besuchern fast bis auf den letzten Platz gefüllt – knapp 200 Leute mehr als 2011. „Mit so vielen Leuten hatte ich nicht gerechnet“, so Schwidrik-Grebe, die mit dem Abend auch sonst sehr zufrieden war.


Vollständiger Text auf der homepage der Zeitung


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21.04.2012
Gut 600 Zuschauer bei der Spielplan-Präsentation
Theater macht neugierig mit buntem Mix

Von Heinz-Peter Mohr am 21. April 2012 15:32

MARL.
"Auf der Theaterbühne ist alles in 3D - und zwar live!" Bürgermeister Werner Arndt hätte die Vorzüge des Marler Theaters gar nicht preisen müssen: Weit mehr als 600 Besucher warteten dort gespannt auf die Präsentation des neuen Spielplans - diesmal in Kabarett-Form.

Das Interesse am Marler Theaterprogramm ist enorm: Weit mehr als 600 Zuschauer waren neugierig.

Kanzler-Chauffeurin Elvira Hubmann (Sabine Henke) empfahl Hamlet als Rhetorik-Anleitung für Worthülsen stammelnde Politiker: "Warum sagen die nicht einfach: Sein oder Nichtsein!?". Und Mechthild Ludwig hatte als Putzfrau Isolde Schabratzki einen Gutschein fürs Marler Theater "anne Backe" und damit "die Qual vonne Wahl".


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26.02.2012
Saubere Gags mit Isolde Schabratzki
Mengede.
Wenn diese Frau vom Großreinemachen spricht, verschwinden Schmutz und Dreck freiwillig – und das Publikum hat richtig was zu lachen.
So auch in der Stadtbibliothek Mengede, wo Isolde Schabratzki ihre – kabarettistische – Sicht der Dinge zum Besten gab.
Und die Raumpflegerin, die sich extra fein herausgeputzt hatte, ließ keine Baustelle aus. Vor allem ihre Nachbarschaft hat sie fest im Blick ebenso wie ihren Günter.
Dass der in der Frühpension zu viel Zeit hat – das Publikum erfuhr es nicht nur, es litt mit Isolde mit. Und die Ruhrpottschnauze auf der Bühne hatte noch mehr Pointen im Petto. Hinter der Maske steckte übrigens Mechthild Ludwig, die Gäste der Bibliothek bereits aus den Ohrenschmaus-Konzerten kennen. Diesmal war sie mit ihrem ersten Soloprogramm unterwegs.

Wolgang Maas


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28.12.2011
Lachmuskeln gespannt wie frische Tennis-Saiten
TC Marl 33 traf mit dem Auftritt von Isolde Schabratzki den Nerv der Besucher


Foto: Marler Zeitung
Von Jana Echterhoff

Marl. Als Putzfrau erlebt man so einiges – ob es nun um das Zeitschriftenlesen beim Professor geht oder um die Putz-Welt bei Tchibo: Langweilig wird es nie. Besonders, wenn Mechthild Ludwig alias Isolde Schabratzki in ihrem Kabarett-Programm den Mikrofaser-Lappen schwingt, ist Spaß garantiert.

Davon überzeugen konnten sich jetzt die Besucherinnen und Besucher im Clubhaus des TC Marl 33. Im Rahmen des Projektes „Kultur im Club“ war die Kabarettistin bei den Tennis-Spielern zu Gast, um „das Gesellschaftliche aufleben zu lassen“, so Heino Haumann, Mitglied des TC 33.

„Neben vielen sportlichen Events wollten wir nach einer guten Saison einmal etwas für die Gemeinschaft tun“, erläutert Haumann. Auch wenn bereits mehrere Veranstaltungen stattgefunden haben, sei dies eine absolute Premiere: „Einen Kabarett-Abend haben wir noch nie zuvor veranstaltet.“

100 Karten wurden angeboten, und es dauerte gerade eine Woche, bis die Plätze ausverkauft waren. Sehr zur Überraschung der Alt-Marler: „Damit haben wir nicht gerechnet“, hieß es am Veranstaltungsabend. Die Künstlerin selbst ist bekannt für ihren Humor, der mitten aus dem Leben gegriffen ist.


Diesem Ruf ist sie auch diesmal gerecht geworden: Bei gemütlicher Atmosphäre erzählte sie von ihrem Putzjob beim
Professor, den sie nutzt, um ihre Gesangskünste an der Hemingway-Orgel aufzubessern, oder von Mikrofaser-Putztüchern:
„Ich bring meine Lappen immer selber mit, sonst müsst‘ ich mit die abgenutzte Feinrippunterhose vom Professor putzen.“
Neben dem schrulligen Alltagshumor sorgten aber auch die Gesangseinlagen für Begeisterung. Sei es Nicole mit
„Ein bisschen Frieden“, oder ein Lied über die Wechseljahre, das Publikum konnte zuhören, um am Ende mit einzustimmen.
Für viel Szenenapplaus und Lacher sorgten aber auch immer wieder die kleinen Anekdoten aus Isolde Schabratzkis
Putzfrauen-Leben, wie zum Beispiel der Arztbesuch, bei dem plötzlich eine Bekannte vor der Praxis steht:
„Dann kam mir da die Hilde entgegen, die meinte: ,Ach Isolde, hast du mal einen Moment?‘ Wenn die Hilde das sagt,
dann kannse dich auf ein bis zwei Stunden einstellen.“

Themen, bei denen das Publikum sich angesprochen fühlt. Alles in Allem ist somit das Konzept „Kultur im Club“ aufgegangen:
Mit dem Kabarett-Abend hat der TC den Nerv der Mitglieder getroffen.

Anekdoten aus dem Leben einer Putzfrau

Isolde Schabratzki alias Mechthild Ludwig erzählt Geschichten aus dem Alltag.
echterhoff


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14.03.2011
Ernste Worte und unterhaltsame Komik

Foto IVZ Anna-Lena Himstedt

Mechthild Ludwig als Isolde Schabratzki unterhielt die Mitglieder des IGBCE bei ihrer Feier des 100. Internationalen Frauentages

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10.03.2011
Feier im insel-Café
Frauentag - das Symbol des Kampfes
Von Jürgen Wolter am 09. März 2011 12:17

MARL. Seit genau 100 Jahren ist der Internationale Frauentag, der 8. März, Symbol des Kampfes von Frauen für Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Marl erinnerte in einer Veranstaltung im Rahmen der Marler Frauenkulturtage im insel-Café an die geschichtliche Entwicklung und zog ein aktuelles Fazit.


Foto: Jürgen Wolter
(...) Für einen vergnüglichen Ausklang vor rund 60 Besuchern sorgte Putzfrau Isolde Schabratzki (alias Kabarettistin Mechthild Ludwig). Dass sie sogar schon bei Angela Merkel eine Tupperparty organisiert hat; wem soll man das glauben, wenn nicht ihr ?

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